Die spätbarocke Pfarrkirche in Unterminseln ist den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht. Die Kirche wurde in den Jahren 1686- 1691 gebaut und im selben Jahr geweiht. Der reich dekorierte Innenraum der Kirche beeindruckt durch seine weite Helligkeit, durch die Farbigkeit der Stuckarbeiten (J.M. Hennevogel), durch die elegante Beschwingtheit der Ausmalungen im Chor und Langhaus (Gotthard Hilzinger).
St.Peter und Paul, Minseln
Hochaltar
Der Hochaltar besteht aus einer imposanten Tabernakel-Anlage mit vergoldeter Kreuzigungsszene und darüber dem Auferstandenen. Der Altaraufsatz wird umringt von schwebenden Engeln und Engelköpfen. Zu beiden Seiten befinden sich die Statuen der Heiligen Franz Xaver und Johannes Nepomuk. Das Altarblatt im Hintergrund der Tabernakelanlage stellt die Verabschiedung des Heiligen Petrus und Paulus dar.
Im Gegensatz zum Hauptaltar sind die Seitenaltäre sehr einfach gehalten. Der linke Seitenaltar zeigt die Anbetung der Könige, der rechte Mariä Himmelfahrt.
Im Gegensatz zum Hauptaltar sind die Seitenaltäre sehr einfach gehalten. Der linke Seitenaltar zeigt die Anbetung der Könige, der rechte Mariä Himmelfahrt.
Deckengemälde
Das Deckengemälde im Schiff stellt die Martyrien der beiden Apostelfürsten dar. Im Osten findet sich die Kreuzigung des Petrus, im Westen die Enthauptung des Paulus. Das große Deckengemälde wird eingerahmt von vier kleineren Gemälden (Kartuschen), die die Berufung des Petrus, seine Gefangenschaft, die Bekehrung des Saulus, sowie Paulus als Prediger darstellen.




