Die Kirche blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahre 1192 stifteten vier Brüder, freie Bauern aus Adelhausen, der Kirche in Eichsel zwei Juchard Land zu Ehren des hl. Gallus und der drei Jungfrauen für das Seelenheil ihrer Angehörigen. Daraus ist zu schließen, dass zu dieser Zeit schon lange eine Kirche in Eichsel stand.
Pfarrer Deissler, der die Pfarrchronik schrieb, nimmt an, dass schon etwa um 900 n Chr. eine kleine Kirche gestanden haben könnte, welche 1286 durch den Pfarrer Berthold von Heidelberg erweitert wurde.
Pfarrkirche St. Gallus Eichsel
Pfarrkirche St. Gallus Eichsel
Über die späteren Jahre liegen keine Berichte über Kirchenbaulichkeiten vor, weil sämtliche Unterlagen beim Pfarrhausbrand 1719 vernichtet wurden.
1810 wurde mit langjährigen Renovierungsarbeiten begonnen, weil der bauliche Zustand der Kirche sehr schlecht war. In den Jahren 1829-1830 erhielt die Kirche eine neue Orgel, die nach erfolgten Renovierungen 1876, 1899, 1934 und 1981 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
1852 erfuhr der Kirchturm eine Erhöhung ein ein Stockwerk, in Form eines quadratischen Aufbaus, mit abgeschrägten Ecken und einem entsprechenden Pyramidendach.
1876 wurde das Kirchenschiff umgestaltet. Je drei Fenster und ein Seitenportal mit Segmentbögen. Der eigezogene Chor, unter einem abgewalmtem Satteldach, wurde 1899 - 1900 erbaut. Unter dem gotischen Sterngewölbe fand ein neuer Hochalter Aufstellung. Im Chor erhielt ein Wandtabernakel aus dem Jahre 1478, in Verbindung mit einem heiligen Grab seinen Platz in der Nordwand.
Eine weitere umfassende Renovierung mit Wiederherstellung des ursprünglichen gotischen Zustandes leitete 1978 Pfarrer Bernhard Wollmann ein. Sie wurde nach seinem Tode im August 1979 von Pfarrer Edgar Volk weitergeführt und 1981 vollendet.
Am 19. Juli 1981, dem Tag des Eichsler Umgangs, konsekrierte Weihbischof Wolfgang Kirchgässer den neuen Volksaltar den Rheinfelder Bildhauers Leonhard Eder.
Der Kirchturm ist mit vier Glocken bestückt. Die älteste der Glocken wurde 1687 in Basel gegossen und der hl. Kunigunde geweiht. Während des Ersten Weltkrieges wurde zwei und im Zweiten Weltkrieg drei Glocken zum Einschmelzen vom Kirchturm geholt. Mit grossen finanziellen Aufwand mussten sie von der Kirchengemeinde ersetzt werden.
1810 wurde mit langjährigen Renovierungsarbeiten begonnen, weil der bauliche Zustand der Kirche sehr schlecht war. In den Jahren 1829-1830 erhielt die Kirche eine neue Orgel, die nach erfolgten Renovierungen 1876, 1899, 1934 und 1981 unter Denkmalschutz gestellt wurde.
1852 erfuhr der Kirchturm eine Erhöhung ein ein Stockwerk, in Form eines quadratischen Aufbaus, mit abgeschrägten Ecken und einem entsprechenden Pyramidendach.
1876 wurde das Kirchenschiff umgestaltet. Je drei Fenster und ein Seitenportal mit Segmentbögen. Der eigezogene Chor, unter einem abgewalmtem Satteldach, wurde 1899 - 1900 erbaut. Unter dem gotischen Sterngewölbe fand ein neuer Hochalter Aufstellung. Im Chor erhielt ein Wandtabernakel aus dem Jahre 1478, in Verbindung mit einem heiligen Grab seinen Platz in der Nordwand.
Eine weitere umfassende Renovierung mit Wiederherstellung des ursprünglichen gotischen Zustandes leitete 1978 Pfarrer Bernhard Wollmann ein. Sie wurde nach seinem Tode im August 1979 von Pfarrer Edgar Volk weitergeführt und 1981 vollendet.
Am 19. Juli 1981, dem Tag des Eichsler Umgangs, konsekrierte Weihbischof Wolfgang Kirchgässer den neuen Volksaltar den Rheinfelder Bildhauers Leonhard Eder.
Der Kirchturm ist mit vier Glocken bestückt. Die älteste der Glocken wurde 1687 in Basel gegossen und der hl. Kunigunde geweiht. Während des Ersten Weltkrieges wurde zwei und im Zweiten Weltkrieg drei Glocken zum Einschmelzen vom Kirchturm geholt. Mit grossen finanziellen Aufwand mussten sie von der Kirchengemeinde ersetzt werden.
Rundgang durch die Kirche
Hochaltar, errichtet 1899 - 1900
In der linken Chorseite: Wandtabernakel aus dem Jahre 1478, Zelebrationsaltar aus dem Jahre 1981.
Im Chor: Ehemalige Grabstätte von zweien der drei hl. Jungfrauen. Die Fenster im Chor zeigen von links St. Gallus, hl. Ursula, Bernhard v. Baden und den hl. Konrad von Über dem linke Konstanz.
n Seitenaltar steht eine Statue der "Maria Königin". Der rechte Seitenaltar birgt die Reliquien der drei Jungfrauen mit den Statuen der Heiligen.
An der linken Seite des Kirchenschiffs ist eine Kreuzigungsgruppe angebracht. An der rechten Seite des Schiffs befindet sich eine wunderschöne Pieta. Am Aufgang der Empore befindet sich eine vor kurzer Zeit restaurierte spätgotische, aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammende Madonna mit Kind.
Nach der Innenrenovierung wurden die alten gotischen Fenster freigelegt und mit den ursprünglichen Malereien umrahmt. Die neu eingesetzten Fenster sind Arbeiten des Freiburger Künstlers Günther van Loock.
Die Fenster an der Nordseite stellen die "Maria Verkündigung", "Taufe Jesu" und "Jesus ruft nach Zachäus" dar.
Die Fenster an der Südseite zeigen die "Drei Jungrauen", Pfingstpredigt des Petrus", "Auferstehung Christi" und "Letztes Abendmahl".
In der linken Chorseite: Wandtabernakel aus dem Jahre 1478, Zelebrationsaltar aus dem Jahre 1981.
Im Chor: Ehemalige Grabstätte von zweien der drei hl. Jungfrauen. Die Fenster im Chor zeigen von links St. Gallus, hl. Ursula, Bernhard v. Baden und den hl. Konrad von Über dem linke Konstanz.
n Seitenaltar steht eine Statue der "Maria Königin". Der rechte Seitenaltar birgt die Reliquien der drei Jungfrauen mit den Statuen der Heiligen.
An der linken Seite des Kirchenschiffs ist eine Kreuzigungsgruppe angebracht. An der rechten Seite des Schiffs befindet sich eine wunderschöne Pieta. Am Aufgang der Empore befindet sich eine vor kurzer Zeit restaurierte spätgotische, aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammende Madonna mit Kind.
Nach der Innenrenovierung wurden die alten gotischen Fenster freigelegt und mit den ursprünglichen Malereien umrahmt. Die neu eingesetzten Fenster sind Arbeiten des Freiburger Künstlers Günther van Loock.
Die Fenster an der Nordseite stellen die "Maria Verkündigung", "Taufe Jesu" und "Jesus ruft nach Zachäus" dar.
Die Fenster an der Südseite zeigen die "Drei Jungrauen", Pfingstpredigt des Petrus", "Auferstehung Christi" und "Letztes Abendmahl".
Verehrung der drei Jungfrauen
Eng verbunden mit der Geschichte der Pfarrei und Pfarrkirche Eichsel ist die Verehrung der Jungfrauen Kunigundis, Mechtrudis und Wibranda. Nach der Legende sollen die drei Eichsler Jungfrauen zur Märtyrerschar der hl. Ursula zugehört haben, die von England nach Deutschland kamen, um St. Fridolin und St. Gallus bei der Christianisierung mitzuhelfen.
Über das Leben der Jungfrauen besitzen wir nur spärliche Überlieferungen. Ihr Wirken fällt in die Karolingerzeit, etwa 9./10. Jh. n. Chr. Dass die Zeit der Beisetzung der Eichsler Jungrauen in bereits christlich gewordenen Verhältnissen liegt, ergib sich aus der Tatsache, dass die Gräber innerhalb und dicht an der Außenwand der heutigen Kirche liegen. Ihre Verehrung ist früh bezeugt, vermutlich setzte bald nach ihrem Tod die Wallfahrt zu ihren Gräbern ein.
Im Jahre 1504 bestätigte der päpstliche Legat Kardinal Raimundis, nachdem er persönlich eine Untersuchungskommission geleitet hatte, die Verehrung der drei Jungrauen von Eichsel als Heilige der Kirche. Über 5000 Menschen waren nach Eichsel gekommen, die Elevation mitzuerleben.
Über das Leben der Jungfrauen besitzen wir nur spärliche Überlieferungen. Ihr Wirken fällt in die Karolingerzeit, etwa 9./10. Jh. n. Chr. Dass die Zeit der Beisetzung der Eichsler Jungrauen in bereits christlich gewordenen Verhältnissen liegt, ergib sich aus der Tatsache, dass die Gräber innerhalb und dicht an der Außenwand der heutigen Kirche liegen. Ihre Verehrung ist früh bezeugt, vermutlich setzte bald nach ihrem Tod die Wallfahrt zu ihren Gräbern ein.
Im Jahre 1504 bestätigte der päpstliche Legat Kardinal Raimundis, nachdem er persönlich eine Untersuchungskommission geleitet hatte, die Verehrung der drei Jungrauen von Eichsel als Heilige der Kirche. Über 5000 Menschen waren nach Eichsel gekommen, die Elevation mitzuerleben.



